Bruesselreise 2017

Brüsselreise 2017

Ist gut gedacht auch gut gemacht?
Brüsseler Gesetze und deren Auswirkungen im Ländle

 

Wenn man die Unternehmerfrauen im Handwerk Baden-Württemberg einlädt, dann will man Klartext hören. Wie wirken sich die oft gut gemeinten Gesetze des Europäischen Parlaments im betrieblichen Alltag von Handwerksbetrieben in Baden-Württemberg aus? An welchen Stellschrauben sollte nachgebessert werden?

Der persönlichen Einladung des Ministers der Justiz und für Europa, Guido Wolf, folgten 9 Unternehmerfrauen im Handwerk (ufh) nach Brüssel, um in Gesprächen mit dem ZDH (Zentralverband des Deutschen Handwerks) und dem DIHK e.V. (Deutscher Industrie- und Handelskammertag) der Theorie etwas betriebliche Praxis entgegenzusetzen. Darüber hinaus gab es auch einen Gedankenaustausch mit dem Europabüro der baden-württembergischen Kommunen, sowie dem Vizepräsident und Mitglied des Europäischen Parlaments, Rainer Wieland.

Ob Lenk- und Arbeitszeiten, Feinstaubdiskussion, Beschäftigung ausländischer Arbeitnehmer, innere Sicherheit und Cybercrime - die couragierten Handwerkerfrauen wussten sich einzubringen. So wurde auch der Vortrag des Referates Cluster der EU recht kritisch kommentiert, denn die Anwesenden waren einhellig der Meinung, dass es bei einer Förderung von Unternehmertum und Firmengründungen mehr bedarf, als wissenschaftlich erhobene Faktoren zu kombinieren. Die Stimme des Handwerks konnte dies durch praktische Erfahrungen auch plastisch belegen. Künftige Initiativen und Projekte werden darüber Auskunft geben, in wie weit die Argumente der Unternehmerfrauen Früchte tragen.

Als besondere Wertschätzung der ehrenamtlichen Arbeit werteten die Handwerkerfrauen das lange und intensive Gespräch mit Minister Wolf im kleinen Kreis. Hier konnten nicht nur verschiedene Anliegen gesammelt dargelegt werden, sondern der Minister weiß, dass die ufh-Frauen hierauf auch Antworten bzw. Lösungen erwarten. 

 

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Posted by: ufh-BW Team20.08.2017